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Schutzhund

Ein Schutzhund ist ein Hund, der eine Schutzhundausbildung mit ihren zahlreichen Prüfungen bestanden hat. Diese Ausbildung können alle Hunderassen absolvieren. Bei abgeschlossener Prüfung sind diese dann zum Schutzdienst qualifiziert.

Möchte man einen Hund als Schutzhund ausbilden, sollte man schon früh damit anfangen. Man trainiert den Hund so, dass er den Schutzärmel als Beute ansieht. Durch sein ausgeprägtes Beuteverhalten ist es schwer, diesen dann in diesen Situationen zum Gehorsam zu erziehen. Man darf den Hund somit nicht beruhigen, wenn er Befehle wie Verbellen oder ähnliches erlernen soll. Dieser Bereich im Sport ist dafür da, dass der Schutzhund nicht erlernen soll, Menschen zu beißen, sondern lediglich den Schutzärmel erbeuten soll.

Wenn der Hund jedoch als Diensthund eingesetzt werden soll, ist die Ausbildung zwar ähnlich, aber dennoch komplizierter und muss auch schneller verlaufen. Im Sport bringt man den Hunden spielerisch das Erbeuten vom Schutzärmel bei, ein Polizeihund als Beispiel muss den Täter jedoch im Ernstfall stellen können. Deshalb trainiert man die Hunde bei der Ausbildung  gezielt darauf, den Menschen zu stellen oder auch anzugreifen. Befiehlt der Hundeführer, dass der Hund loslassen soll, muss dieser den Befehl sofort umsetzen können. In Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz sind gesetzliche Regelungen beim Einsatz von Hunden gegen Menschen zu beachten.

Im Hundesport muss der Hund eine sogenannte Gebrauchshundprüfung absolvieren. Bei dieser Prüfung wird sowohl Fährte, Unterordnung wie auch Schutzdienst trainiert.

In der FCI kann man auch eine Schutzdienstprüfung mit dem Hund absolvieren. Dabei wird dieser nur im Schutzdienst geprüft, das heißt Prüfungsteile wie Fährte und Unterordnung entfallen ganz.