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Hirtenhund

Ein Hirtenhund ist ein Gebrauchshund, der zum Hüten von Viehherden eingesetzt wird. Es gibt Hunde, die mit dem Hirten allein die Herde zusammenhalten und verteidigen, und es gibt Hunde, die auf Teile dieser Arbeit spezialisiert sind. Diese werden als Hüte-, Treib- und Herdenschutzhund bezeichnet.

Als in der damaligen Zeit verstärkt Landwirtschaft betrieben wurde, setzte man Hunde für die Bewachung des Hofes, Hauses und der Herden ein. Bei der Züchtung setzte man den natürlichen Trieb von den Wölfen ein. Jedoch muss man beachten, dass im Wolfsrudel für diese Tätigkeiten der Leitwolf zuständig ist, aber auch von den anderen dabei unterstützt wird. Der Hütehund hat allerdings eine viel größere Herde und diese wären beim Wolf als Beutetiere angesehen. Dies lässt darauf schließen, dass es ein sehr großer Aufwand gewesen sein muss, den Hund brauchbar zu züchten. Bei Hütehunderasse, wie der Collie, kommt es oftmals durch ihren Hütetrieb in der Haltung als Freizeithund zu Problemen. Spaziergänger, Kinder oder auch Autos können vom Collie als Herdentiere angesehen werden, die er hüten muss. In der heutigen Zeit braucht man nicht mehr so viele Hütehunde wie früher, jedoch kann man solche Hunde hervorragend im Hundesport einsetzen.