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Bouvier des Flandres

Der Bouvier des Flandres, auch als Flandrischer Treibhund bezeichnet, stammt vermutlich von Mastiffs ab. Er war nach dem Ersten Weltkrieg vom Aussterben bedroht, konnte jedoch zurückgezüchtet werden.

Er wird bis zu 68 cm groß und bis zu 40 kg schwer. Sein langes, raues Fell wird in dunkel bis grau mit meist schwarzem Stromungen gehalten. Sein Schnauzbart zeichnet ihn aus. Seine mittellangen Ohren sind hängend. Früher kupierte man seine Ohren und Rute, heutzutage ist es in den meisten Ländern Europas jedoch verboten.

Der Bouvier des Flandres wird als Treib-, Familien-, Hof-, Schutz-, Polizei- sowie Zughund gehalten. Damals setzte man ihn als sogenannten „Treidelhund“ ein. Dies sind Hunde, die vom Ufer aus, auf dem sogenannten „Treidelpfad“, Kähne auf Kanäle ziehen. Vom Wesen her ist er anhänglich, ruhig, treu, aufmerksam und gelehrig. Er mag Kinder und fixiert sich früh auf eine Bezugsperson. Sie brauchen jedoch eine erfahrene und konsequente Führung, da sie sehr eigenwillig sind. Durch ihre frühere Aufgabe als Zugtiere sollte man beachten, dass sie an der Leine eine enorme Kraft entwickeln können.