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Fila Brasileiro

Die Verwandtschaft zum Bloodhound ist sehr deutlich, da der Fila Brasileiro auch einen langen Fang, faltige Haut und eine sehr gute Spursicherheit besitzt. Durch die Portugiesen und Spanier, welche schwere Doggen, Mastiffs und Bloodhounds bei sich führten, kamen seine Vorfahren nach Südamerika. Speziell wurden sie auf großen Farmen in Brasilien als Rindertreib-, Wach- und Spürhunde eingesetzt.

Er wird bis zu 75 cm groß, hat kurzes und glattes Fell, welches eng anliegt. Das Haar ist einfarbig oder gestromt, eine schwarze Maske kann, muss aber nicht vorkommen. An den Pfoten, der Brust und Rutenspitze dürfen weiße Abzeichen vorkommen. Seine Ohren sind groß, hängend, dick und breit am Absatz. Sein Hals wirkt eher kurz und seine lockere Kehlhaut zeichnet ihn aus. Fellfarben in weiß, mausgrau (gefleckt mit kleinen oder großen Flecken), Black and tan oder blau dürfen nicht vorkommen.
Der Fila Brasileiro ist sehr Familienbezogen und ein guter Wachhund, welcher überwiegend eigenständig arbeitet. Auch besitzt dieser ein rasches Reaktionsvermögen, weshalb man ihn auch sehr gut zur Jagd von Großwild einsetzten kann. Er ist ein sehr selbstsicherer Hund, jedoch Fremden gegenüber eher misstrauisch.

Früher wurde er zum Bewachen des Hauses oder auch zum Jagen gehalten, sowie zum Einfangen der Indianer, um diese als Sklaven auf Zuckerrohr- Plantagen arbeiten zu lassen. Heutzutage wird er mehr als Familienhund gehalten. Im Schutzdienst sollte er jedoch nicht eingesetzt werden, da man seinen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt nicht fördern sollte.

In einigen Bundesländern Deutschlands wird der Fila Brasileiro als gefährlich angesehen und steht deshalb auf deren Rasselisten.

In Österreich steht dieser in Voralbberg und Wien auf der Rasseliste.

In der Schweiz ist es in neun von elf Kantonen bewilligungspflichtig, diese Hunderasse zu halten, in den Kantonen Genf und Wallis ist die Zucht, Haltung und Einfuhr verboten.