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Kanaan Hund

Der Kanaanhund gehört zu den Pariahunden (Hunde, die in der Nähe der Menschen leben, aber nicht von ihnen gefüttert und gefördert werden) und ist im Gesamten afrikanisch- asiatischem Raum zu finden. Für Naturvölker sind sie eine große Hilfe, da sie den organischen Abfall vertilgen. Heutzutage leben auch noch diese Hunde in Rudeln in der Wüste. Der Urtyp passte sich immer wieder an die Umgebung an und hat immer noch große Überlebens- Instinkte, woran man erkennen kann, dass sie sehr intelligent, unabhängig und vorsichtig sind.

Er wird bis zu 60 cm groß und bis zu 25 kg schwer. Sein Fell ist dicht mit reichlicher Unterwolle, die er braucht, da es in der Wüste nicht nur heiß ist, sondern die Temperaturen auch unter dem Gefrierpunkt fallen können. Die Fellfarben halten sich in sandfarben, rot- braun, weiß, schwarz oder gefleckt. Eine Maske kann vorhanden sein. Rassetypisch sind die Sand-, Gold-, Rot- und Cremefarben.

Das Verhalten der Kanaanhunde ist sehr anders als bei den anderen Hunden, da sie typische Wildtiere sind. Sie sind sehr besitzergreifend, misstrauisch gegenüber fremden Menschen und fremden Gegenständen, intelligent und unabhängig. Man kann sie nicht zwingen, etwas zu tun, sonder muss sie überzeugen, dass es vernünftig ist, die Anweisung zu befolgen. Welpen müssen früher an ihr Umfeld gewöhnt und gut sozialisiert werden als andere Hunde, damit sie ihre Scheu überwinden. Er läuft nicht von seinem Zuhause weg, da er sein Lebensumfeld, sei es sein Besitzer, dessen Kinder oder andere Haustiere, als sein Eigentum ansieht, was er verteidigen muss. Seiner Familie gegenüber ist er treu und ergeben. Jedoch braucht er auch Zeit für sich, um sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern zu können. Das Reizvolle beim Kanaanhund ist, dass man sich sein Vertrauen und seine Zuneigung  erarbeiten muss. Der Kanaanhund ist kein direkter Angreifer, wenn er denkt, dass die Bedrohung sehr ernsthaft ist, versucht er es zuerst mit lautem Bellen und gefährlichem Aussehen die Situation zu klären. Bei anderen Hunden kann es ganz anders aussehen, jeder Hund ist verschieden. Man muss den Hund selber beobachten, um zu wissen, bei welchen Hunden er aggressiv reagiert und bei welchen nicht.