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Lundehund

Der Lundehund kommt aus Norwegen und wurde für die Jagd auf Papageitaucher (Vogelart) gezüchtet. Jedoch wurden für die Jagd immer mehr Netze eingesetzt und somit wurden diese Hunde nicht mehr gebraucht. Somit streunerten sie und begannen zu wildern. Die Gemeindeverwaltung auf Røst und Værøy führten deswegen die Hundesteuer ein, jedoch gab es dadurch kaum noch irgendeinen Hund auf den norwegischen Inseln. In Måstad war man noch auf die Lundehunde angewiesen, diese vermischten sich dort jedoch mit anderen Hunderassen. 1938 hörte Eleonora Christi davon und handelte schnell, um diese Rasse vor dem Aussterben zu bewahren.  Sie rettete den Bestand, indem sie mit drei Hündinnen und einem Rüden diese Rasse wieder neu aufbaute. Dies erwies sich als sehr gut, denn kaum drei Jahre später musste auf diese Zucht zurückgegriffen werden, da die ganzen Hunde auf Måstad an der Staupe (Viruserkrankung) starben. Mit vier Hunden sollten die Bewohner die Zucht neu aufbauen.

Er wird bis zu 38 cm groß und bis zu 7 kg schwer. Sein kurzes Fell ist in dem Farben rot- bis fahlbraun mit weiß gehalten mit schwarzen Haarspitzen. Seine Ohren sind aufrecht und seine Rute ist dicht behaart und ist ringelförmig oder gerollt oder aber auch hängend.

Der Lundehund hat viele Besonderheiten: Er kann seine beiden Vorderläufe im Winkel von 90° seitlich ausstrecken. Den Kopf kann er bis zur Wirbelsäule nach hinten biegen. Außerdem hat er bis zu acht Backenzähne weniger, um den Papageientaucher nicht zu verletzten. Seine aufrechten Ohren kann er durch eine Querfalte im Ohrknorpel zuklappen. An den Vorderpfoten hat er mindestens sechs Zehen, wobei jedoch nur fünf effektiv auftreten. Die Hinterpfoten besitzen auch sechs Zehen, jedoch treten dort nur vier effektiv auf.

Für das Lundehundsyndrom ist er besonders anfällig.

Der Lundehund ist wachsam, lebhaft sowie lieb zu Kindern. Er versteht sich  mit anderen Hunden, ist dazu aber auch sensibel und scheu.