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Beauceron

Der Beauceron hat seinen Ursprung in Frankreich und entstand dort im 19. Jahrhundert. Diese Hunderasse sieht dem Dobermann oder den Rotweiler ähnlich, nur ist er entweder stämmiger oder schlanker. Er wird bis zu 70 cm groß und besitzt doppelte Afterkrallen. Das Fell zeichnet sich durch seine Kräftigkeit, Kürze und Dicke aus. Die Ohren sollten nicht am Kopf anliegen, sondern halbstehend und hängend angeordnet sein.

Ursprünglich war der Beauceron ein Arbeitstier, weshalb man seine Selbstständigkeit mit Dickköpfigkeit verwechseln könnte. Um ihn richtig erziehen zu können, muss der Halter Erfahrungen mit Hunden besitzen und ihn liebevoll sowie auch ein bisschen streng erziehen. Zusätzlich sollte man beachten, dass er sehr viel Beschäftigung braucht, welche er zum Beispiel beim Hundesport ausleben kann, da er durchschnittlich am Tag  40 bis 100 km läuft.
 
Diese Hunderasse ist sehr intelligent und seinem Herrn treu. Um Aufgaben für seine Bezugsperson zu erledigen, was er dann aber auch sehr gerne macht, ist es nötig, dass diese Person als sein Rudelführer anerkannt wird. Fremden Menschen gegenüber ist er eher zurückhaltend und misstrauisch.

Der Beauceron wird auch als Wach-, Hüte- und Schutzhund gehalten. Als Familienhund ist er geeignet, wenn der Mensch seine Herkunft beachtet. Durch seine Laufbereitschaft und seiner Ausgeglichenheit kann er auch durchaus ein guter Fährtenhund, Sanitätshund sowie Lawinen- und Katastrophenhund abgeben.
 
Im Schweizer Kanton Tessin wird er auf der Rasseliste als potentiell gefährlich eingestuft und seine Haltung ist dort bewilligungspflichtig.