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Schafpudel

Der Schafpudel ist keine anerkannte Hunderasse aus Deutschland und gehört zu den Altdeutschen Hütehunden. Er hütete große Schafherden von den Hirten und passte sich durch die Umwelt entsprechend an. Er hat eine große Verwandtschaft, die in ganz Europa verteilt ist. Dazu gehört der niederländische Schapendoes, der Polski Owczarek Nizinny sowie weitere Hirtenhunde. Es ist schnell erklärt, warum sich der Schafpudel schnell verbreitete: Die Hirten sind durch ganz Europa mit ihren Schafherden sowie Hunden gezogen.
Heutzutage setzt man diese Hunderasse noch oft als Hütehunde bei Schafherden ein, jedoch gibt es nicht mehr so viele Schafherden wie früher. Somit wird der Schafpudel auch privat gehalten.

Dadurch, dass der Schafpudel keine von der FCI anerkannte Hunderasse ist, gibt es auch keine bestimmten Zuchtlinien. Er wird meist bis zu 60 cm groß und sein Fell ist mittellang sowie zottelig mit sehr viel Unterwolle. Die Fellfarbe ist nicht vorgegeben. Seine kleinen Ohren sind unter der Behaarung kaum zu sehen.

Der Schafpudel ist sehr intelligent, aktiv, ausdauernd und lernwillig. Somit kann es vorkommen, dass er bei kleinen Schafherden unterfordert ist. Wird er nicht als Hütehund gehalten, so braucht er unbedingt genügend andere Aktivitäten, die er ausführen kann. Dafür bietet sind Hundesport an oder man hält ihn als Rad- oder Reitbegleithund. Man kann ihn auch hervorragend als Rettungs- sowie Sanitätshund einsetzten.