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Dalmatiner

Der Dalmatiner hat seinen Ursprung in Kroatien. Erste Abbildungen vom ähnlichen Typ sind auf ägyptischen Pharaonengräbern zu finden. Vermutlich ist der Dalmatiner von Indien über Ägypten sowie Griechenland zum westlichen Mittelmeerbereich gekommen und von dort aus nach Frankreich und England. Sie sind früher neben den Kutschen hergelaufen, um diese vor Räubern, fremden Hunden oder wilden Tieren zu beschützen. Im 19. Jahrhundert liefen sie der Feuerwehr, deren Wagen noch mit Pferden gezogen worden sind, als lebende Sirene voraus.

Er wird bis zu 61 cm groß und bis zu 32 kg schwer. Seine Ohren sind hängend und dicht am Kopf anliegend. Seine runden Augen sollten bei schwarzen Flecken eine dunkelbraune Farbe haben, bei Leberfarben bernsteinfarbene Augen. Seine lange Rute wir nach und nach schmaler und reicht bis zu den Sprunggelenken. Durch das Scheckungs- Gen kommen die schwarzen oder braunen Tupfen, welche rund und klar abgegrenzt sind, auf weißem Grund zustande. Sein Fell ist kurz, dicht und hart. Normalerweise sind die Welpen zuerst noch ganz weiß ohne Tüpfelchen. Die bilden sich erst ab einem Alter von zehn bis vierzehn Tagen heraus. Mit einem Jahr ist die Fleckenbildung abgeschlossen. Es kann vorkommen, dass Welpen nach der Geburt schon schwarze Platten, die meistens am Kopf, Auge oder an den Ohren auftreten, aufweisen.

Der Dalmatiner zeichnet sich durch seine Freundlichkeit, Anpassungsfähigkeit sowie Bewegungsfreudigkeit aus. Man sollte sie mit sehr viel Liebe und Lob erziehen, da sie sowohl sensibel, wie auch verschmust sind. Es ist sehr wichtig, dass sie genügend Beschäftigung haben, da sie bei Unterforderung zu unerwünschten Verhaltensweisen neigen können. Durch seine Ausdauer braucht der Dalmatiner viel Auslauf und genügend Aktivitäten, sei es apportieren, schwimmen, spielen, neben dem Fahrrad laufen oder auch allgemein im Feld oder Wald mit ihm zu toben. Er ist sehr vielfältig und somit ist es nicht schwer, auch das passende für sich heraus zu finden. Genauso wichtig ist neben der körperlichen Beschäftigung auch die geistige, um ihre hohe Intelligenz zu fördern. Dalmatiner sind auch für Hundesportarten gut geeignet.

Zur jeder Rasse gehören aber auch leider typische Krankheiten. Bei dem Dalmatiner bilden sich schneller Harnsteine als bei anderen Hunden. Seltener ist die Dalmatiner- Leukodystrophie, die vererbt wird.